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Wanderung von Socraggio auf den Cima Tondone

August 2000

Anmerkung 2010: Ich habe als Feedback von einem Leser dieser Seite die Info erhalten, dass der beschriebene Weg im Sommer 2009 nur noch schlecht zu gehen war (insbesondere der Abstieg). Hier ein Textauszug seiner Mail: "Schwieriger gestaltete sich jedoch der Abstieg über den Grat und über Sommalerrna, Mti. Voja und Aurasco. Der Weg war teilweise nicht mehr zu erkennen. Auch das Profil war recht anspruchsvoll . Es hatte den Anschein als wäre hier seit Jahren kein Mensch mehr gelaufen. Orientierung hatte man teilweise nur noch durch dieWegmarkierungen."

Ausgangspunkt

Parkplatz in Socraggio

Verkehrsmöglichkeiten

Mit dem Auto nach Socraggio

Gehzeit

ca. 4 Stunden

Die Wanderung beginnt am Parkplatz in Socgraggio. Wir lassen das Waschhaus am Parkplatz hinter uns und laufen durch diese idyllische Ortschaft, die nur aus alten Steinhäusern mit den für das Valle Cannobina charakteristischen Steindächern besteht. Die Wege in Socraggio sind Pfade zwischen den Häusern, die mit Steinen belegt sind, zwischen und über denen Gras wächst. An mehreren öffentlichen Wasserstellen kann sich der Wanderer erfrischen.

Bild: Blick auf Socraggio (von Corte aus)

Der Weg durch Socraggio ist kurz und man kommt an ein Haus, an dem sich der Weg gabelt. Hier geht es rechts ab in Richtung Corte, auf einem Höhenweg über dem Tal. Wir halten uns jedoch nach links, den Berg hinauf. Schnell lassen wir Socraggio beim steilen Aufstieg durch die dichten Maronenwälder hinter uns. Der anfänglich steile Weg wird später flacher und wir erreichen nach ca. 40 Minute eine offene Alplandschaft mit mehreren, teils zerfallenen, teils bewirtschafteten -immer aber sehr einsamen- Alpen. Von der Alpe Badia aus halten wir uns nach links und erreichen später Piazza, eine kleine Kirche im Wald (1048m) mit eigener Quelle, an der wir uns erfrischen können.

Bild: Bei der Alpe Badia - Blick zurück, Richtung Valle Cannobina

Hier geht auch eine befahrbare Straße vorbei. Der Charakter der Landschaft ist hier weniger südländisch als im Valle Cannobina, das wir bei Piazza langsam verlassen. Von Piazza aus wandern wir weiter Richtung Cima Tondone und Sommalerrna. Auf einem Grat teilt sich der Weg, hier gehen wir bergaufwärts den Tondone hinauf. Der sanft gerundete Gipfel des Tondone der halb mit Wald, halb mit Wiese bewachsen ist, wird schnell erreicht (1248m). Das Panorama erlaubt einen weiten Blick in  westliche und südwestliche, später auch nördliche Richtung.

Bild: Blick vom Cima Tondone Richtung Westen

Bild: Blick vom Cima Tondone Richtung Norden (im Hintergrund das Limidario-Massiv). Der tiefe Taleinschnitt im Vordergrund rechts ist das Valle Cannobina.

Der Abstieg erfolgt entweder wieder zurück über den Grat und über Sommalerrna, Mti. Voja und Aurasco oder durch Einstieg in den unterhalb des Gipfels verlaufendenen Saumpfad direkt nach Aurasco (schwer zu finden!). Der Abstieg ist ziemlich steil, nach Aurasco wird Motione erreicht, jeweils zerfallende Alpen mit einigen Steinhäusern. Hier ist man schon oberhalb von Socraggio, das man nach ca. 30 Gehminuten erreicht.

Wegalternativen

Verschiedene Variationen zwischen Piazza und Aurasco, meist nicht markiert (aber in der Wanderkarte verzeichnet).



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