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Wanderung von Socraggio nach Corte

xx.2000

Ausgangspunkt

Parkplatz in Socraggio. Ein Kartenausschnitt ist hier zu finden.

Verkehrsmöglichkeiten

Mit dem Auto von Cannobio nach Socraggio. Nach Socraggio fährt kein Bus; der Bus hält im Valle Cannobina. Für den Aufstieg nach Socgraggio sind ca. 20 Minuten zu veranschlagen. Die Straße ist praktisch nicht befahren.

Gehzeit

ca. 1 Stunde

Die Wanderung beginnt am Parkplatz in Socgraggio. Wir lassen das Waschhaus am Parkplatz hinter uns und laufen durch diese idyllische Ortschaft, die nur aus alten Steinhäusern mit den für das Valle Cannobina charakteristischen Steindächern besteht. Die Wege in Socraggio sind Pfade zwischen den Häusern, die mit Steinen belegt sind, zwischen und über denen Gras wächst. An mehreren öffentlichen Wasserstellen kann sich der Wanderer erfrischen.

Bild: Einer der "Straßen" in Socraggio

Der Weg durch Socraggio ist kurz und man kommt an ein Haus, an dem sich der Weg gabelt. Hier geht es rechts ab in Richtung Corte, auf einem Höhenweg über dem Tal. Diesem Weg folgen wir und verlassen die Ortschaft.

Bild: Blick vom Weg zurück auf eines der Häuser von Socraggio (im Hintergrund oben ist die Ortschaft Gurrone auf der nördlichen Talseite zu sehen)

Ein mit üppigem Gras bewachsener Weg, gesäumt von tiefblauen Hortensien (diese Farbe ist typisch für das Valle Cannobina und ist auf die spezielle chemische Zusammensetzung des Bodens zurückzuführen), führt uns am Friedhof vorbei.

Bild: Der Weg hinter Socraggio Richtung Friedhof (Die Pfanze rechts im Bild ist eine der blauen Hortensien)

Bild: Blick auf Calachina vom Weg aus

Hinter dem Friedhof verliert der Weg kurz den Charakter eines Höhenwegs und geht steil in Kurven abwärts. Wir erreichen schnell den Grund des kleinen Tals, welches keinen uns bekanntenn Namen hat. Am Grunde des Einschnittes fliesst ein kleinerer Zufluß der Cannobina, der Socraggio. Aus dem kleinen Fluß wird bei Regenfall oder Schneeschmelze ein reissender Strom, der Felsbrocken in fast jeder Größe und auch Baumstämme ins Tal mitreisst. Durch Wirbelbildung hat sich der Fluß tief ins Gestein eingegraben, so daß sich metertiefe Pfannen im Gestein gebildet haben. Im Sommer kann man in solchen tiefen Pfannen baden, wenn man das doch recht kalte Wasser verträgt.

Den Socraggio überquert der Wanderer trockenen Fußes über eine ältere Betonbrücke. Rechts vom Weg, direkt vor der Brücke liegt ein alter, tonnenschwerer Mühlstein im Wald. Vermutlich hat man an dieser Stelle in früheren Zeiten eine Mühle betrieben.

Bild: Der Mühlstein am Fuß des Tales

der Weg geht nun ein paar Meter am Fluß entlang und steigt dann ebenso steil, wie er eben noch abwärts ging, nach oben. Auf dem Weg, der dann rechtsseitig steil und oft hunderte Meter ins Tal abfällt, hat man den einen oder anderen schwindeleregenden Blick. Schliesslich erreicht der Wanderer Calachina, eine Ansammlung von etwa 5 Häusern inklusive einer kleinen Kirche, die aber offensichtlich nicht mehr genutzt wird. In Calachina, das selbstverständlich nur zu Fuß erreicht werden kann, wohnen heute (2000) noch 3 Bewohner. 

  

Bild: Blick von Calachina zurück auf Socraggio

Hinter Calachina wird der Weg wieder zu einem relativ ebenen Höhenweg und führt an einigen verfallenden Ansiedlungen vorbei nach Corte.

Bild: Auf dem Weg nach Corte

Corte selbst ist auch nur eine kleine Ansiedlung von einigen Häusern, das nicht durch eine Straße erschlossen ist. Hier wohnt, wie wir gehört haben, nur eine einzelne Person.

Bild: Alte Malerei an einem verfallenden Haus in Corte 

on Corte aus geht der Weg weiter nach Crealla. Die kurze Wanderzeit von 1 Stunde kann aber nur erreicht werden, wenn der Wanderer nun umkehrt.

Wegalternativen: keine


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