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Der Lago Maggiore

er Lago Maggiore liegt am Südrand der Alpen, am Übergang von hochalpiner Landschaft im Norden zu voralpiner Landschaft im Süden in 195 Meter Höhe. Der Nordteil des LM liegt in der Schweiz (Kanton Tessin), der wesentlich größere Südteil in Italien (Lombardei).

Das Entstehen des Lago Maggiores

Der Lago Maggiore (deutsch: Langensee) entstand in der Eiszeit durch das Wirken großer Gletscher, die zu dieser Zeit auch Mitteleuropa überzogen. Gletschermoränen sind heute noch am See zu sehen. Im Gletscherbett fließen heute noch die Flüsse Ticino (deutsch: Tessin) und Toce.

Die Seenachbarn des LM

Neben dem LM blieben aus der Eiszeit weitere große Seen im Süden der Alpen zurück: Lago Lugano (Luganer See), Lago Como (Comer See) und der Lago Garda (Gardasee). Kleinere Seen sind Lago Aorta.

Zu- und Abflüsse des LM

Der Ticino ist der größte Fluß, der in den LM einmündet (Nordende des Sees in der Ebene von Magadino, Schweiz). Bei Sesto Calende (Südende, Italien) tritt der Ticino wieder aus dem LM aus. Weitere bedeutende Zuflüsse sind der Toce, der westlich einfließt (), und die Tresa, die östlich einfliesst ().

Größe des Sees

Der LM ist der zweitgrößte der oberitalienischen Seen.Er ist in Nord-Südrichtung orientiert und hat in dieser Richtung eine Ausdehnung von 66 km. Die Breite des Sees variiert zwischen 2 und 4,5 km (Im Mittel 3,2 km). Die Seeoberfläche umfaßt 216 km2. Die größte Tiefe beträgt 372 Meter, die zwischen

See Länge (km) Breite (km) Oberfläche (km2) Tiefe (m)
Lago Maggiore 66 4,5 216 372
Garda See 55 370 346
Vierwaldstätter See 38 114 214
Bodensee 539 252

Früheste menschliche Besiedlung des LM

Am LM wurden in der Gegend von Locarno sowie Golasecca und Lago Varese, Gräber aus der Bronzezeit gefunden. Die frühesten Bewohner waren vermutlich Ligurier, später auch Etrusker und Umbrier. Gallische Siedlungen hat es ebenfalls gegeben, und ab dem 2. Jhd. v. Chr. sind auch Römer am See seßhaft gewesen. Von den Römern ist auch deren Namensgebung für den See erhalten: Varenus, der bis heute im Namen der Provinz Varese am WU überlebt hat. Die Römer starteten ihr übliches "Entwicklungshilfe-Programm", indem sie Straßen bauten und befestigte Ortschaften gründeten. Markt- und Handelsplätze entstanden so. Die Römer setzten vermutlich auch den See als Transportmittel ein, indem sie Schiffe bauten und zum Transport von Handelsware nutzten.

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